Akupunktur

Durch die Nadelsetzung werden körpereigene Endorphine und Neurotransmitter frei, die eine Schmerzlinderung herbeiführen und psychisch entspannend wirken

Die Akupunktur ist Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), einem seit über 2000 Jahren bewährtem Behandlungssystem. Die TCM geht davon aus, dass die Lebensenergie (Qi) des Menschen entlang des Körpers in Bahnen, den sogenannten Meridianen, fließt. Auf den 12 Hauptmeridianen finden sich über 360 Akupunkturpunkte, die während der Akupunktur (lat. acus = Nadel, pungere = stechen) mit Hilfe von dünnen Nadeln stimuliert werden.

Das „Nadeln“ der genau definierten Akupunkturpunkte aktiviert und stärkt die körpereigenen Selbstheilungskräfte und hilft so, die Gesundheit zu erhalten bzw. Krankheiten zu lindern oder zu heilen. Die Wirkungen der Akupunktur auf den Körper sind vielschichtig. Wissenschaftlich nachgewiesen werden konnten z. B. eine positive Beeinflussung des Nerven-, Hormon-, Immunsystems und der Durchblutung. Die von den Nadeln ausgehenden Nervenreize hemmen die Weiterleitung von Schmerzsignalen und führen zu einer vermehrten Ausschüttung körpereigener schmerzhemmender Substanzen (Endorphine).

Neben der klassischen Akupunktur setze ich auch die Ohrakupunktur nach Dr. Paul Nogier in meiner naturheilkundigen Praxis ein.

Anwendungsbeispiele:

Atemwegserkrankungen

  • Asthma bronchiale
  • Bronchitis

Erkrankungen des Stütz- und Bewegungssystems

  • Arthritis
  • Arthrosen
  • Epikondylopathien (Tennis- oder Golferellenbogen)
  • HWS-Syndrom
  • Ischialgie (Ischiasschmerzen)
  • Rückenschmerzen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Tendinopathien (Erkrankungen der Sehnen, z. B. Tennis-Ellenbogen, Achillessehnenentzündung)

Neurologische Erkrankungen

  • Neuralgien
  • Migräne
  • Spannungskopfschmerz
  • Vegetative Dysfunktion (Fehlsteuerung des unbewussten Nervensystems)

Quelle: https://www.bdh-online.de/lexikon/akupunktur-2/